auf der Homepage des Bürgerkomitees Leipzig e.V, dem Träger der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ mit dem Museum im Stasi-Bunker. Wir laden Sie ein, sich über unsere Arbeit und unsere Angebote zu informieren.
Das Bürgerkomitee entstand 1989 unmittelbar aus der Friedlichen Revolution heraus und fühlt sich bis heute deren zentralen Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet. Im August 1990 eröffnete der Verein in der „Runden Ecke“ in originalen Räumen der ehemaligen Bezirksverwaltung die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. Es entwickelte sich in den Folgejahren zu einer festen und kontinuierlich arbeitenden Größe in der Aufarbeitungslandschaft der Bundesrepublik.
Heute klärt der gemeinnützige Verein vor allem über Geschichte, Struktur und Arbeitsweise des MfS auf und beteiligt sich aktiv am gesellschaftlichen Diskurs über Diktaturen, ihre Folgen sowie über Bürger- und Menschenrechte. Er berät auch Opfer der SED-Diktatur. Damit will er das Bewusstsein der Bürger für die Gefahren der Diktatur schärfen, demokratisches Handeln und Denken fördern und den antitotalitären Konsens in der Gesellschaft stärken. Darüber hinaus ist ihm der authentische Erhalt von Orten der Machtausübung des SED-Staates vor allem in Leipzig, der Stadt der Friedlichen Revolution, ein wichtiges Anliegen. Er leistet so einen Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Dabei stützt er sich wesentlich auf bürgerschaftliches Engagement.
Die Arbeit des Bürgerkomitees wird gefördert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie durch die Stadt Leipzig und den Kulturraum Leipziger Raum.
"Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution" erzählt vom demokratischen Aufbruch des Jahres 1989 bis zur Wiedervereinigung.
Öffentliche Führung freitags und samstags 16.30 Uhr
NEU: Der Katalog zur Ausstellung "Die Friedliche Revolution in Leipzig" ist ab sofort im Museumsshop erhältlich. Weitere Informationen
Datenbank online
Details und Hintergründe zu mehr als 1.000 Objekten aus der Sammlung der Gedenkstätte sind jetzt online abrufbar. Sie stellen die Arbeit der Staatssicherheit in einer einmaligen Komplexität und Informationsdichte dar.
Wer demonstrierte in Leipzig?
70.000 Demonstranten stellten sich am 9. Oktober 1989 in Leipzig der bewaffneten SED-Diktatur entgegen und machten den Tag zum „Tag der Entscheidung“. Unter ihnen befanden sich längst nicht nur Einwohner der Stadt. Tausende waren aus dem ganzen Land angereist. Anlässlich des 20. Jahrestags der Friedlichen Revolution 2009 sucht das Bürgerkomitee nach Menschen, die am 9. Oktober 1989 von nah oder fern nach Leipzig kamen, um sich an den Demonstrationen zu beteiligen.
Klasse unterwegs
Mit dem Zug ins Museum - das bieten die Deutsche Bahn und das Museum in der "Runden Ecke" Schulklassen aus der ganzen Bundesrepublik an, die in die Dauerausstellung "Stasi - Macht und Banalität" kommen wollen.




